Eine lange Geschichte fand heute ein vorläufiges „Happy End“.

Seit Monaten schwelgt um die Bankerl beim Taxistandplatz eine Diskussion. Ursprünglich gab es hier keine Bankerl. Als der fixe Taxistandplatz dort errichtet wurde durfte nach einigem Hin und Her doch eines aufgestellt werden.

Von September bis April ist dieser sonnige Platz am Freisingerberg der wichtigste Innenstadt-Platz der „Sonnenhungrigen“ – bequem mit Rücken-Lehne und leicht trockenzuwischen, versteht sich. Daher war schnell ein „Griss“ um die wenigen Bankerlplätze zu bemerken. Deshalb wurde im Sommer 2021 hier ein 2. Bankerl aufgestellt.

Doch der Bauhof mußte dieses zusätzliche Bankerl leider wieder entfernen. Auch ein 2. Versuch, hier ein 2. Bankerl aufzustellen mißlang, immer wieder wurde es kurz nach der Aufstellung entfernt.

Und so wurde der Platz immer enger, (Corona Abstandhalten verstärkte das noch) so daß viele Innenstadtbesucher auf die harte Steinmauer ausweichen mußten.

Die frühlingshaften Temperaturen des Februar 2022 zeigten auf, daß 2 weitere Bankerl, zumindest bis zum Sommer, hier sehr fehlen.

Wer für die Innenstadtgestaltung tatsächlich verantwortlich ist, war für Nichtinsider schwer einzuschätzen, hatte der zuständige Baustadtrat doch öffentlich erklärt, daß er bei solchen Gestaltungen oft gar nicht eingebunden wurde:

Tips Ybbstal – Jänner 2022

Daher wurde am 17. Februar 2022 eine Unterschriftenaktion an alle Fraktionen ins Leben gerufen, welche kurz nach der konstituierenden Sitzung an die Fraktionsobmänner übergeben werden sollte.
Haben sich doch vor der Wahl alle für Verbesserungen ausgesprochen:

Altes Sprichwort: Das Archiv ist die „Kummernummer“ für Politiker

Doch Baustadtrat Ing. Martin Dowalil war schneller. Sofort als er von der Unterschriftenliste erfuhr wies er den Bauhof an, rasch ein zusätzliches Bankerl aufzustellen. Und so konnte die „kleine Eröffnungsfeier“ für diese Aktivität schon am 18. Februar durchgeführt werden.

Der Kulturkreis Freisingerberg spendete einige der gerade so hoch ausgezeichneten Piaty Krapfen – auch die Bauhofmitarbeiter bekommen demnächst natürlich welche.

Den ersten „Bankerl-Smily-Krapfen“ erhielt Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka durch seinen Chauffeur überreicht, und nach vielen „Banklerinnen und Banklern“ konnte von Karl Piaty sen. auch an den Baustadtrat Martin Dowalil persönlich und direkt bei der neu aufgestellten Bank, dieses kleine „Dankeschön“ überreicht werden.

Ende gut alles gut, der Platz für die noch fehlende Bank ist auf den Zentimenter genau vorhanden – hoffen wir, daß auch diese Bank noch rasch kommt.

Da der Herr Bürgermeister die weitere Innenstadtgestaltung unter Einbindung der Bevölkerung ausführen will, warten die „Freisingerbergler und die Innenstadtbewohner“ schon gespannt auf eine entsprechende Einladung.

Tips Jänner 2022

Zur Erinnerung – Ging am 12. Februar 2022 zurErklärung online

Wie Bankerl mit bequemer Rückenlehne aussehen können, wenn sie in der Umgebung von Bäumen aufgestellt werden zeigen diese Fotos vom 19. Februar 2022

Oft wird auch argumentiert, es gäbe auch vor dem Rathaus entsprechende Sitzgelegenheiten auf der Sonnenseite des Freisingerberg:

Aber warum sitzt dort selten wer, meist zumindest nicht lange?
Wer genau schaut, sieht die blechernen Lüftungsschlitze unter den Bänken. Diese dienen der Belüftung des riesigen Transformators darunter.

Was solche Groß-Transformatoren bewirken ist hier recht gut beschrieben:
https://geovital.com/elektrosmog-und-magnetfelder-durch-trafo-transformator-teil-1/

Wenn es auch nicht weh tut: Wer sich da niedersetzt, der fühlt sich einfach „etwas ungewöhnlich“ und steht meist bald wieder auf, obwohl er gar nicht weiß daß hier eben sehr viel „Elektrosmog“ in der direkten Umgebung ist.

Noch mehr leiden darunter Hunde, denn es ist wissenschaftlich erwiesen:
Die Sinne unserer Hunde sind von Natur aus um ein vielfaches schärfer und feiner als die unseren. Dementsprechend sind sie noch anfälliger für Elektrosmog.


Wer schon einmal versucht hat, mit seinem Hund dort längere Zeit zu verweilen, der wird meist sehr deutlich die natürlichen Reaktionen seines vierbeinigen Lieblings erkennen. Daher wird man dort kaum Hundebesitzer antreffen, denn sein „feinfühlige Hund“ bleibt dort meist nur unter „Zwang“ länger sitzen.

Welche starken Stromkabel hier vergraben sind beweist dieser BLOG von 2019:

Nun ein bißchen Rückschau:

Es soll manchen noch immer ein Rätsel sein, warum im Wahlsprengel Innere Stadt der Bürgermeister gar so schlecht abgeschitten hat. Wer sich das Viedo in diesem BLOG anschaut (bezahlt von der Stadt natürlich) sollte die Wahlentscheidungen besser verstehen.
%d Bloggern gefällt das: