Kulturkreis Freisingerberg Politik Waidhofen

Geglückte Neugestaltung?

Nach der verunglückten „Bankerlmanie“ am Hohen Markt hat nun der „Untere Stadtplatz“ seine Bankerl und Radständer erhalten. Ob es statt „Parkgebühren“ bald „Bankerlgebühren“ hier geben wird, konnte noch nicht eruiert werden. Aber wenn nicht alles täuscht, haben es die beschlußfassenden Politiker nun offensichtlich geschafft, die „Architektenwünsche“ andienend zu befriedigen.
Es wäre schön, wenn in nächster Zeit immer ein Politiker vor Ort wäre, der den vorbeikommenden Waidhofnerinnen und Waidhofnern das alles erklärt:

Bilder sagen mehr als 1000 Worte:
Montag, der 13. Juni 2022 – da schlug es eben „13“

Stolz auf das mittelalterliche Stadtbild – flanieren in den romantischen Gassen und Plätzen, das wird in den „Prospekten der Stadt“ angepriesen – das „neugestaltete Ambiente“ sieht für viele aber jetzt ganz Anders aus.

Fragen wir eben einfach die Bürgerinnen und Bürger!
Vielleicht erbarmt sich einer der 40 Gemeinderäte und Gemeinderätinnen und stellt einen diesbezüglichen Befragungs-Antrag im Gemeinderat. Das NÖ. STROG sieht diese Möglichkeit für Waidhofen / Ybbs in einer sehr einfachen Art und Weise vor. Oder vielleicht beruft auch eine der 6 Gemeinderatsparteien rasch eine „Bürgerdiskussion“ ein?

Politiker-Versprechen vom Jänner 2022 –
und was ist jetzt, nur 5 Monate später, mit der Bürgerbeteiligung?

Waidhofen kann sich neben „Bio-Hauptstadt“ auch „Radständer Versuchsanstalt“ bezeichnen – hier eine kleine Abfolge – manche haben das schon vergessen, wieviel Geld für „gewagte Radständerobjekte“ schon geflossen ist:

Spiral und „Weltpatent“ Radständer – mit eigenen Schlüsselsystem angedacht – Rohrkrepierer 1. Klasse
Bisheriger Rekordversuch von Bürgermeister Mair: 31 Radständerplätze vor der Oberbank
Weltpatent Radständer auch massenhaft oberhalb des „Bürgermeistergarten“
Diese „Beschreibung“ war nötig, um das „Waidhofner Weltpatent“ überhaupt nützen zu können – alles längst wieder „die Ybbs“ hinuntergeronnen – Kostenpunkt war gigantisch.
Eher ein „Kunstobjekt“ Granitbefestigter Radständer in der Ölberggasse – aber dort sdtellt eh niemand sein Fahrrad ab.
Hoher Markt – als es noch wirklich viele Fahrrader dort gab.
Rundradständer – optisch passend zum Rundbrunnen ?
Und wieder ein „verhaltensgestörter“ Abstellplatz für das „Waidhofner Weltpatent“
Soviele Fahrrader haben bei diesem Radständer aus dem Jahre 1935 (Nachbau) auf engstem Raum Platz.
Dieser Radständer hat eine eigene Geschichte, wer das hört kann gar nicht glauben was sich Waidhofen bei Radständern schon alles geleistet hat.
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