Aktuell: Am 4. August 2022 veröffentlichte „der Ybbstaler“ einen Leserbrief von Anrainer und „Waidhofenkenner“ Dr. Günter Schuhfried. Er beschreibt wohl am überzeugendsten, daß weder Anrainer noch „Standler“ entsprechend den Regeln zur Bürgernähe eingebunden waren:
Daß Dr. Schuhfried diesen Leserbrief bereits Ende Juli an die Redaktion des Wochenblattes Ybbstalers schickte, zeigt wie „vorausschauend“ der Herr Medizinalrat die Situation einschätzte.

Die Politiker der Stadt Waidhofen / Ybbs schmücken sich gerne mit dem Wochenmarkt am Dienstag und am Freitag. Obwohl dieser Markt vor Jahrhunderten erstmals erwähnt wird er auch heute noch gerne „politisch“ vermarktet:

Ein gutes Beispiel:
Bürgermeister Erich Vetter zierte seine erste Wahlbroschüre im Jahre 1977 mit einem Bild von Karl Piaty sen. (geb. 1910) – und natürlich mit ihm am„Wochenmarkt“:

ÖVP Wahlbroschüre 1977

Daß dieser Markt sehr behutsam behandelt werden sollte, die Standler und Anrainer daher in jegliche Änderung voll eingebunden werden müssen, sollte selbstverständlich sein. Aber der 2. August 2022 zeigte klar auf, daß hier ein „anderer Weg „ beschritten wurde.

Warten wir ab, was nun passiert, aber es schaut nicht gut aus, wenn man diese kleine Doku von diesem „denkwürdigen“ Tag in der Geschichte der „Belebug“ der Innenstadt“ sich zu Gemüte führt. Was man dem „Hohen Markt“ angetan hat ist bekannt, was die Politik am Unteren Stadtplatz mit der unmöglichen Möblierung vollführt hat ist erbärmlich (vor allem auch die Vorgangsweise) – was am 2. August die Standler gesagt haben wird nicht veröffentlicht, aber diese wurden sicher zu Recht laut!

Ein Tag Video sagt mehr als viele Worte

Weitere Infos zu diesem Thema:

Schnell reagiert:
Seit März 2022 war einer der „Schattenspender“ am Hohen Markt total verdorrt. Diese Situation wurde auch am 2. August 2022 im Video zum Hohen Markt wieder einmal festgehalten. Schon am 4. August 2022 waren die dürren Zweige entfernt. Man schaut also scheinbar doch auch den „Piaty-Blog“ an:

Wäre es aber nicht besser, auch die unnötige, häßliche, ja sogar für spielende Kinder vor dem neuen Kindermodengeschäft gefährliche Stahlkonstruktion zu entfernen? Eisenkanten in dieser dünnen Ausführung sind bedenklich, wer diese Konstruktionen bestellt, bezahlt und genehmingt hat, sollte dazu endlich ein Statement abgeben – Verletzungen zu provozieren sind sicher kein „Kavaliersdelikt“:
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