Viele sprechen von der Fußgängerzone Hoher Markt. Tatsächlich gab es diese Zone auch in der Praxis. Zumindest zwischen 9 Uhr 30 und 14 Uhr und nach 16 Uhr war dies einmal so. Hier die einstige Tafel bei der Raika.

So wurde die Fußgängerzone einst verordnet – und das Marketing schrieb damals „Surf nicht fort, kauf im Ort“

Doch die Kunden surften immer mehr, kauften immer mehr im Intenet – und die Lieferwägen wurden immer mehr, fanden diese Fußgängerzone behindernd für ihre Lieferungen. Also haben die Verkehrsverantwortlichen der Stadt „umgedacht“ und das Liefern und Laden durchgehend con 8 – 20 Uhr gestattet – seither ist das keine Fußgängerzone im herkömmlichen Sinn mehr, sondern eine von 8 – 20 Uhr „durchgehende Ladezone“. Wer das Verkehrsaufkommen beobachtet (es gibt ja noch einige wenige Wohnanrainer hier) wird den nunmehrigen Autoverkehr am Hohen Markt gut schildern können. Denn eine „Ladetätigkeit“ ist bald etwas – da gibt es nun ein schönes „rechtliches“ Schlupfloch.

Was früher den Kunden verwehrt wurde (abholen von in den Geschäften gekauften Waren mit dem Auto) ist den Internetgiganten und ihren vielen Lieferwägen jetzt den ganzen Tag über ermöglicht worden.
Fuzo – oder war das einmal Anders gemeint?

Und auch an den „Bankerl mit den Klettergerüsten“ wird nach wenigen Wochen bereits „umjustiert“ – vorerst (10. August) ist vieles weg, was kommt zurück?

Zur Erinnerung: Diese Bankerl mit Stahl-Rankgitter wurden erst vor wenigen Wochen aufgestellt. Anrainer gaben ihren Unmut bekannt, Blattläuse überfielen innerhalb weniger Wochen den dort gepflanzten, aber nicht geeigneten Knöterich, auch sehr passend „Architektentrost“ genannt.

Hier die BLOGS zum Thema:

So sah es am 10. August 2022 aus – Die Bankerl samt Rankgitter fehlen vorerst.

Die sogenannten „Radständer“ wurden leicht umgebaut, die Bankerl mit den Klettergerüsten entfernt – es sind also genügend Arbeitskräfte für „Abänderungen“ vorhanden, daher wäre auch eine Entfernung schnell möglich.

Aber angeblich sollen die Bankerl umgebaut, und dann wieder ohne Klettergerüst aufgestellt werden – kostet mehr, als diese verunglückte Möblierung endlich wegzulassen.

Und was geschieht mit dem Klettergerüst auf dem Blumentrog vor dem neuen Kindermodengechäft? Eisenkanten dort wo Kinder spielen – wer findet das wirklich in Ordnung? Gibt es unter den Stadtverantwortlichen wirklich niemand mehr, der im Sinne der „Kindersicherheit“ aktiv wird?

Wenn hier in nächster Zeit ein Kind mit den zur Verfügung gestellten Dreiradlern gegen die Eisenkante beim unnötigen „Blumentrog mit Klettergerüst“ fährt und sich verletzt, sollten die „Schuldigen“ nicht so schwer zu eruieren sein. Solche „Verletzungsfallen gegenüber Kindern“ sind echt ärgerlich – und nur um sich als „Stadtplaner“ zu profilieren sollten solche Dinge nicht aufgestellt werden.

Oder sind diese gefährlichen, unschönen und teuren Klettergerüste gar ein Werk „Außenstehder“? Am 2. August 2022 war das Klettergerüst noch ohne „Herkunftsbezeichnung“:

2. August 2022 – Laterne bereits angefahren, aber Bankerl noch ohne gelbes Taferl am Klettergerüst. Ein Glück für Recherchen, wann zuletzt etwas gemacht wurde – an der „Innenstadtmöblierung“!

2 Tage später erhält die „Stadtmöblierung“ ein „gelbes Taferl“:

Damit jeder weiß, wer hier die Verantwortung trägt, wurde ein „Taferl“ befestigt
Jetzt wissen wir auch, von wem diese „scharfkantigen Lochbleche“ projektiert wurden.
Außerdem lassen sich „Taferl“ hier besonders einfach montieren..

Warum das Land NÖ. (so kurz vor einer Landtagswahl) mit dieser „Investition“ in die breite Öffentlichkeit geht können wohl nur die „Wahlstrategen der Landesparteien“ richtig beurteilen.
Früher war oft die EU schuld, wenn in Österreich etwas schiefläuft, nun hat zur Abwechslung das Land NÖ den „schwarzen Peter“

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