Waidhofen an der Ybbs wird einmal als die „Pflasterstadt“ in den Geschichtsbüchern aufscheinen. Denn dieses Problem-Thema wird die Stadt nicht mehr abschütteln können. Nun zeigen selbst kleinste Arbeiten im Unterbau (Anschließen nur eines zusätzlichen Hauses an die Fernwärme) die enormen Probleme und Kosten (hiebei für die Hausbesitzer), auch durch die durch die neue Verlegeart.
Das Video zeigt die Sitution im September 2022

Pflastern der „Extreme“

Was wurde von der Politik und dem Architekten nicht alles versprochen:
99 Jahre Haltbarkeit, leichte Handhabung von Instandsetzungen (Pflastersteine werden leicht herausgenommen und dann die selben wieder eingesetzt).

Doch eine neue Verlegeart (bei den Sanierungen ca. ab 2019) hat die Pflastersteine, wie vorhergesagt, derart gefestigt, daß diese nun mit dröhnender Gewaltanwending mit schwerem Gerät entfernt werden müssen, dabei großteils zu Bruch gehen und daher unbrauchbar werden. Wie sich das auf die Kosten auswirkt, sollte schon im Oktober 2022 nachvollziehbar sein.

Betrachtung zum „Wohnen in der Innenstadt“:
Immer wieder werden von der Politik Aufrufe für „Wohnen in der Innenstadt“ gemacht. Wenn aber ein Hauseigentümer sein Haus mit einer Heizung versehen muß, (da die alte Heizung nicht mehr reparabel ist) so wird das mehr als teuer.

Denn z.B. dieser Anschluss muß natürlich vom Hauseigentümer in voller Länge bezahlt werden. Sicher richtig und auch gesetzlich so geregelt.

Aber wenn alleine der „Heizungs-Anschluß“ auch auf Grund der so teuren Pflasterwiederherstellung ein kleines Vermögen kostet, der sollte nicht verwundert sein, wenn immer mehr Wohnungen in der Innenstadt leerstehen.

Und noch etwas wird jetzt gemacht: Am 19. September 2022 kommt die nächste Großbaustelle – diesmal am Freisingerberg.

Eigentlich ist ja auch der Gehsteig am Freisingerberg derart desolat geworden, daß es immer öfter zu Stürzen von Fußgängern in diesem Bereich (vor Rathaus und Spar) kommt. Im Video oben ist die Situation besser als auf den Bildern hier zu sehen.

Dieses Schreiben erhielten bezüglich Freisingerberg die Anrainer:

Er schreibt, daß das Pflaster nicht nur ein Teil der Geschichte sondern auch der Zukunft unserer Stadt ist.
Vielleicht läßt er sich einmal erklären, wann und warum dieses Pflaster gelegt wurde – aber vielleicht sollten wir das überhaupt einmal diskutieren, denn mit dem so oft damit in Verbindung gebrachten „Mittelalter“ hat dieses Pflaster rein gar nichts zu tun – es ist jünger als das Land NÖ. das jetzt 100 Jahre feierte.

Denn jährlich „grüßt“ das Murmeltier die „Innenstadt“:

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