Gratis zum Kulturerbe

Es ist soweit. Die EU verteilt an 18 jährige EU Bürgerinnen und EU Bürger  Gratistiket für Bahnfahrten (auch Bus und Fähren) in Europa. Grund ist dabei das von der EU ausgerufene Jahr 2018 als Rückbesinnung auf das „Kulturerbe“Alle 18 jährigen sollten sich rasch anmelden, es gibt nicht unbegrenzt dieses „Gratis-Bahntiket“!

Reisen von Jugendlichen in Europa
http://news.orf.at/#/stories/2442372/

Hier klicken und gratis bis zu 30 Tage und in bis zu 4 Länder durch Europa reisen:
https://europa.eu/youth/discovereu_de

Natürlich geht es da auch gratis nach Rumänien, wo das „Ybbstaler Kulturerbe Ybbstalbahn“ zumindest museal noch zu sehen ist.
Die Generaldirektion der EU hat diese Aktivität von Herbert Marko und Georg Hocevar längst als vorbildlich bewertet. Weitere Schritte sind angekündigt, passt dies alles ja so gut zum „EU Jahr des Kulturerbes“!
Rumänien Bahnhof Ybbsitz Europäiasche Kommission Generalddirektion

Lesen Sie hier Näheres zum Thema:
„Österr. Kulturerbe nun in Rumänien zu sehen“:
https://piaty.blog/2018/05/03/eisenbahnmuseum-2/

Das sollte man wissen,
…. wenn über das EU Jahr des Kulturerbes diskutiert wird:

Neben dem „Ybbstaler“ Eisenbahnmuseum in Rumänien ist auch die Donauuferbahn ein typisches “Kulturerbe” – noch in Österreich.

Die EU fördert die Anreise zu den europäischen Stätten des Kulturerbes per öffentlicher Verkehrsmittel. Damit ist diese Anreise  für 15.000  18 jährige völlig gratis – das zeigt damit auch die Wichtigkeit für die EU auf, solche Bahnverbindungen und Verkehrsmöglichkeiten zu erhalten.
Und die EU nimmt viel Geld in die Hand, um diese Aktion durchführen zu können – erste Schätzungen sprechen von sehr vielen Millionen  Euro.

Gut investiertes Geld
, denn die Jugend und das Kulturerbe sind die größte gemeinsame Chance um Europa noch fester aneinander zu binden, noch mehr Verständnis für die Regionen zu entwickeln.

Hier die wichtigsten Infos dazu:
https://europa.eu/cultural-heritage/about_de

https://www.kulturerbejahr2018.at/de/projekte

Umsetzung in Österreich
Für die „Umsetzung des Kulturerbejahres“  wurden nationale EYCH-KoordinatorInnen ernannt. Österreichs Koordinatorin ist Dr. Anna Steiner (Bundeskanzleramt). Für die Umsetzung in Österreich ist eine interministerielle Arbeitsgruppe im Bundeskanzleramt eingerichtet, in der sowohl die verschiedenen Bundesministerien als auch Vertreterinnen und Vertreter der Bundesländer, des Bundesdenkmalamtes, der Zivilgesellschaft etc. eingebunden sind.

Der Beschluß der EU dazu:
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32017D0864&from=EN

Auch wichtig zu wissen:
https://de.eureporter.co/frontpage/2018/02/01/eych2018-president-juncker-takes-part-in-the-launch-of-european-year-of-cultural-heritage-in-belgium/

Der zuständige EU Kommissar ist ein Ungar:
  https://ec.europa.eu/commission/commissioners/2014-2019/navracsics_en

Veranstaltung NÖ.: http://www.unesco.at/kultur/welterbe/artikel/article/festveranstaltung-zum-europatag-2018/

Allgemeine Info  Bischofskonferenz: http://www.europe-infos.eu/2018-ein-ganzes-jahr-fuer-das-europaeische-kulturerbe

Geben wir auch in NÖ. dem Kulturerbe eine noch größere Chance. Die Vorkommnisse rund um das Kulturerbe Eisenbahnmuseum Ybbsitz haben aufgezeigt, wie wichtig internationale Verbindungen geworden sind, um „politische Einzelgänger“ wie den Ybbsitzer Bürgermeister Hofmarcher rechtzeitig  „einzubremsen“.
Hofmarcher und sein Vize legen jetzt alle ihre politischen  Funtionen zurück, das was diese aber ihrer  Region angetan haben und wie es nun am denkmalgeschützen Bahnhof in Ybbsitz ausschaut,  ist nur schwer rückgängig zu machen.

Neben den Printmedien hat auch der ORF dieses Thema sehr breit in Österreich und im deutsschsprachigen Europa dargestellt ( Schauplatz – ORF 2 und 3SAT)

https://piaty.blog/2018/01/23/bahnhof-ybbsitz-2018/

Es wäre daher wünschenswert wenn auch das „offizielle NÖ.“ zum „Kulturerbe Eisenbahn“ eine klare Aussage machen würde. Ein EU Jahr zum Kulturerbe mitzufeiern, aber gleichzeitig ein Kulturerbe wie die Donauuferbahn teilweise abzureißen kann wohl nicht die „neue Politik der Gemeinsamkeiten“ von Frau Landeshauptfrau Johanna Mikl Leitner bestätigen.

Ein aktuelles Wort dazu vom Bürgermeister im betroffenen  Marbach:

Ein aktueller Folder der „Verkehrswende Österreich“ zeigt die Situation professionell auf:   20171201 Donauufer-Bahn-Folder _06_WEB (1)

Die „amtlichen Bremser“ im Land NÖ. sind bekannt, daß diese ihre zuständige Landeshauptfrau so „im Regen“ stehen lassen, hat sich diese nicht verdient.