Christkindlzug 2018

Es ist wieder soweit – am Heiligen Abend, Montag dem 24. Dezember 2018,  fährt wieder das Christkind mit der Citybahn.

Die gesamte Citybahn-Strecke von Gstadt nach Waidhofen / Ybbs  könnte in den nächsten Jahren ein Vorzeigeprojekt für CO2 Freiheit im öffentlichen Verkehr werden. In Kattowitz (Polen – Klimakonferenz Dez. 2018) hat Österreich zugesagt, durch besonders innovative Projekte auf dem Gebiet des Klimawandels als Vorreiter zu agieren – und Waidhofen und seine Citybahn wären dazu besonders geeignet:
Zukunft der Citybahn – 2019 Zu(g)kunft denken

In der Weihnachtssitzung des Gemeinderates von Waidhofen / Ybbs hat sogar der Bürgermeister persönlich auf die schöne Möglichkeit in Waidhofen hingewiesen, am Heiligen Abend mit den Kindern mit der Bahn zu fahren:

Allgemeine Info zum Christkindlzug auf der Citybahn in Waidhofen / Ybbs:
Eine schöne Tradition ist der Christkindlzug der Ybbstalbahn. Leider kann die große Fahrt bis nach Lunz am See nicht mehr durchgeführt werden, da die Strecke von Lunz bis Gstadt in den letzten Jahren abgerissen wurde. Nur das kleine Stück der Citybahn von Gstadt bis Waidhofen / Ybbs ist noch im Regelverkehr ganzjährig intakt – und dort fährt am Montag dem 24. Dezember 2018 auch wieder der berühmte „Christkindlzug“. Betreiber NÖVOG spannt extra einen zusätzlichen Triebwagen an, um die zu erwartenden Kinder auch alle transportieren zu können. Nach der Bahnfahrt wird auch noch der Tierpark Buchenberg in Waidhofen besucht und eine stimmungsvolle „Waldweihnacht“ gefeiert.

Sehr erfreulich war, daß sogar Bürgermeister Werner Krammer in seiner Weihnachtsansprache vor dem Gemeinderat (Direktübertragung im Internet) diese Möglichkeit der Bahnfahrt so nett erwähnt hat.

Diese Citybahn könnte bereits im nächsten Jahr zum internationalen  Vorzeigeprojekt der österr. Klimastrategie werden, denn CO2 freie öffentliche Verkehrsmittel wären der wichtigste Beitrag Österreichs zur Klimaoffensive der österr. Umweltpolitik. Verringerter CO2 Austoß beim öffentlichen Verkehr ist ein besonders gutes Beispiel, wie Infrastrukturminister Hofer und Umweltministerin Köstinger an einem Strang ziehen.
Siehe offizielle Aussendung des Umweltministeriums:
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20181003_OTS0064/koestingerhofer-e-mobilitaet-auf-der-ueberholspur

Wichtiger Ausschnitt dabei:
„Der Leuchtturm 3“  der #mission2030 sieht eine breite E-Mobilitätsoffensive insbesondere in drei Bereichen vor: E-Mobilität für Straßenfahrzeuge und Infrastruktur, E-Mobilität auf der Schiene sowie E-Mobilitätsmanagement,

Auch die für öffentlichen Verkehr in NÖ. Verantwortlichen, Landesrat Schleritzko und NÖVOG Geschäftsführerin Komarek haben erst vor wenigen Wochen auch für NÖ. ein vermehrt umweltfreundnliches Verkehrsangebot angekündigt.
Damit stehen „alle politischen Signale“ umweltpolitisch auf „grün“.
Presseaussendung der NÖ. Verkehrsverantwortlichen:  http://www.gutentag.news/barbara-komarek-uebernimmt-geschaeftsfuehrung-der-noevog/

Wichtiger Auszug dabei:
„Mit Barbara Komarek, die sich als langjährige Büroleiterin, zuletzt bei Karl Wilfing, profundes Know-how erworben und wichtige Kontakte im Bereich des öffentlichen Verkehrs geknüpft hat, wird jetzt ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte der NÖVOG aufgeschlagen. Sie steht für den Aufbruch in eine gute Zukunft der klima- und umweltfreundlichen niederösterreichischen Mobilität. Die Zukunft der NÖVOG ist bei Barbara Komarek in guten Händen“, betonte Schleritzko.

Hoffen wir, daß auch die NÖ. Politik die große Beispielwirkung im Umweltschutz nun rasch erkennt und die CO2 freie Citybahn bald Realität wird.

Und bitte nicht vergessen:
Auf der aktuellen Homepage der Stadt Waidhofen an der Ybbs werden auch Dampfsonderfahrten auf der Citybahn angeboten – https://waidhofen.at/ybbstalbahn

Scheinbar ein Widerspruch zur CO2 freien Mobilität.
Ja, mit Kohle betrieben wäre das zutreffend. Aber die kleine, nunmehr sogar denkmalgeschützte Dampflok der Ybbstalbahn kommt auch ohne Kohle aus und kann „CO2 neutral“  betrieben werden. Auch damit dürfte Waidhofen / Ybbs auf der Welt ein „Alleinstellungsmerkmal“ besitzen. Dies zu nützen, sollte ebenfalls eine schöne Gemeinsamkeit von NÖVOG und Stadt Waidhofen / Ybbs sein.
Da der Club 598 für solche Dampfsonderfahrten seine Dampflok unentgeltlich zur Verfügung stellt, wäre  nur das „Wohlwollen“ der Politik nötig – so günstig fährt wohl sonst nirgends ein so wertvolles, „denkmalgeschütztes  Kulturerbe“ für den Tourismus.

Der dazupassende Kalender 2019 im Internet:
https://as.photoprintit.com/web/70000000/showPublishedPhotoBook.do?ehash=632fd6f22bf47237c639ea11b3be291b&skipSessionTimeout

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Im Vorjahr zeigte sich unser Citybahn-Christkindl bereits sehr positiv dazu, aber eigentlich war schon ab 2013 das Thema CO2 freie Citybahn ein Thema:

Unzählige Medienberichte jedes Jahr:Christkindlzug Österreich Mostviertel

Und heuer soll es wieder besonders schön werden – Hier die Einladung:
Christkindl Zug 2018

Bezirksblätter laden auch ein: https://www.meinbezirk.at/3093696?utm_medium=email&utm_campaign=Newsletterversand&utm_source=Newsletter

Ein Video von  2015 – auch damals gab es den Christkindlzug:

Erinnerung an 2017:
https://piaty.blog/2017/12/24/christkindlzug-2017/

Und sogar der ORF berichtet gerne über den Christkindlzug, bringt so Waidhofen / Ybbs und die den Betreiber der Citybahn – NÖVOG – positiv bei  den Fernsehteilnehmern in Erinnerung – übrigens eine für Waidhofen und NÖ. kostenlose Werbung:


2018 – Christkindlzug und Tierpark groß in den Medien:
https://piaty.blog/2018/12/22/christkindlzug-zum-tierpark/

Der Schiene den Vorzug – das ist längst europäische Politik:
https://kurier.at/politik/ausland/die-direktorin-fuer-den-eu-verkehr-kommt-immer-mit-dem-rad/400355209?utm_source=KURIER.at%20Daily&utm_campaign=d6a8445a05-newsletter_kurier_at_daily&utm_medium=email&utm_term=politik_0

Elisabeth Werner, seit Jahren mit am Schalthebel der europ. Verkehrspolitik:
Zuständig ist Elisabeth Werner für den gesamten Verkehr auf Land – also auf Straße und Schiene. Wobei ihr Ehrgeiz besonders gilt: „Ich möchte den Schienengüter-Verkehr attraktiver machen.“  Das sei auch eine Möglichkeit, die Dekarbonisierung in Europa voranzutreiben, meint die Volkswirtin.