N.Ö. Politik Waidhofen

5.000 000 000 €uro

Jetzt fließen die Milliarden für die digitale Zukunft in Österreich. Am 27. Jänner 2020 haben sich die Digitalisierungsministerin Dr. Margarete Schramböck und die wichtigsten Digitalisierungsfirmen in der amtlichen Wiener Zeitung zur geplanten 5G Zukunft in Österreich geäußert:

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/oesterreich/2047495-Auch-der-letzte-Buergermeister-muss-verstehen-wie-wichtig-5G-ist.html

Sie wollen jeden Bürgermeister überzeugen – das wird vielleicht das „schwerste“ Unterfangen sein. Denn die bisherige Politik hat die Bürgermeister eher auf „Glasfaserkabel“ bis zu den entlegensten Häusern eingeschworen.

Doch die neue Bundesregierung hat „Anderes“ in ihr Programm geschrieben:
https://piaty.blog/2020/01/20/5g-auch-in-waidhofen/

Vom Land NÖ. wurden sogar sogenannte „Pilotregionen“ ausgerufen –  durch die zuständige Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.  Doch ihre politischen Tage sind gezählt, sie zieht sich  Ende Februar als Landesrätin aus NÖ. zurück.

Es ist noch nicht lange aus – aber doch schon „überholt“:
https://piaty.blog/2018/03/02/glasfaser-fuer-innenstadt/

Frau Dr. Petra Bohuslav ermöglicht mit Ihrer Entscheidung aber auch zeitgerecht einen Wechsel in der Landesregierung – das ist ihr hoch anzurechnen,  denn die technische Entwicklung geht heutzutage oft schneller als die politische Entscheidungsmöglichkeit.

Bild stammt vom Jänner 2020 – Piaty wünscht Frau Dr. Petra Bohuslav viel Erfolg für die Arbeit an der Verwaltungsspitze der „Wiener Staatsoper“.
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Neuer Landesrat für Digitalisierung wird Jochen Danninger –
ein großer Hoffnungsträger für E-Mobilität und technischen Fortschritt für NÖ.
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Darum wird vielleicht auch im Ybbstal ein „Umdenken“ eintreten,
in Waidhofen / Ybbs ist der Stadtkern bereits  seit 25. Jänner 2020
breitflächig an das 5G Netz
angeschlossen.

Wer wissen will, ob sein Haus bereits 5G empfangen kann,
hat hier die Möglichkeoit dies zu überprüfen:
https://www.a1.net/hilfe-support/netzabdeckung/frontend/main.html

5G in Waidhofen an der Ybbs Jänner 2020

Momentan ist 5G nicht so wichtig, sowohl für das Telefonieren über 3G- und 4G als auch das für fast jeden ausreichende und vorhandene  Internetnetz (über Glasfaser oder Kupfer) reicht vollkommen. Es ist sogar übertrieben, wie Waidhofens Innenstadt  versorgt wird.
1) Über die Standleitungen der Telefonanschlüsse,
2) über das Glasfasernetz  von “ Kabel plus und NÖGIG“ 
3) bis hin zu dem nun „durchgeschaltenen 5G Netz über der Innenstadt“.
Das ist übertrieben, kostete bisher Unsummen, eine 3-fache
Breitbandversorgung wie in Waidhofen / Ybbs sollte nicht weiter als „Zukunftslösung“ gesehen werden.

Die Bundesregierung hat es klar ausgedrückt, was zu geschehen hätte:
Näheres dazu: https://piaty.blog/2020/01/03/regierungsprogramm/

Aber man sollte tatsächlich rasch nachdenken, wie  in der Zukunft im ländlichen Raum eine moderne Breitbandversorgung rasch und flächendeckend bereitgestellt werden kann.  Anschluß an jedes Haus im ländlichen Raum mit Glasfaser (wie derzeit z.B. im Ybbstal) oder rasche Bereitstellung der nötigen Geschwindigkeiten durch 5G. (wie es die Bundesregierung will)

Am 27. Jänner 2020  waren in der Aula der Wirtschaften  in Wien dazu viele gute Ansätze zu hören,  auch der Gemeindebund scheint  jetzt „Umzudenken“:

Gemeindebundsekretär Walter Leiss:
Wichtig sei ein überregionaler Netzplan, damit man wisse, wo Lücken sind. Für das Füllen schließt auch Leiss 5G nicht aus, der Mobilfunk sei für eine schnelle flächendeckende Breitbandversorgung Österreichs wichtig. Ziel sei dabei immer, den ländlichen Raum mit neuen Technologien zu erhalten und eine Abwanderung in die Städte zu verhindern –
obwohl man nicht jeden Hochstand mit Glasfaser versorgen müsse.

Die Mobilfunker bei diesem Anlaß:
Der Wunsch nach mehr Kooperation und Abstimmung beim Ausbau kam auch von den Mobilfunkern – verbunden mit der Forderung an die Politik, die Genehmigungsprozesse zu vereinfachen. Mit jeder Gemeinde müsse einzeln verhandelt werden, jedes Land habe eigene Regularien, überall gebe es andere Förderungen – das treibe die Kosten und die würden durchgereicht, beklagten die Mobilfunker unisono. Boris Nemsic, früher A1-Chef, rechnete zudem vor, dass in Österreich die Erstellung eines Breitbandanschlusses 3.000 Euro kostet – in Spanien hingegen 160 Euro.

 

 

 

 

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