Es gibt nur wenige Stunden im Jahr, wo ein „Fotoshooting“ in der „schwarzen Kuchl am Schwarzbach“ besonders eindrucksvoll möglich ist. Denn es muß blauer Himmel sein, die Blätter müssen ihre „sichtabdeckende Wirkung“ verloren haben, aber doch noch „spürbar und ein wenig sichtbar“ vorhanden sein. Das Wasser des Schwarzbaches muß reichlich fließen und völlig klar sein. Und dann soll auch noch die Natur ein kleines „Wunder“ zeigen. Viel verlangt, aber am 14. November 2020 war es nach einigen Jahren wieder einmal soweit.

14. November: Einsame Blüte auf einen sonst bereits verdorrten Strauch – auch ein Beweis für die Klimaumstellung.

Für den Kulturkreis Freisingerberg machte sich Karl Piaty auf, das kleine Paradies unter dem Wehrturm der Stadt auf Bild zu bannen. Ein einziger Ast eines Strauches zeigte ein paar Blüten – alles andere hatte sich dem „Absterben“ ergeben. Kommt mit auf einen kleinen Spaziergang, denn auch das „Christkindl“ werkt dort unten schon unübersehbar.

Stadtdichter Fred Eichleter haben diese Bilder gleich inspiriert:

Die Sonne streicht mit sanfter Wärme
noch einmal über dein Gesicht,
erinnert uns mit letzten Strahlen
an letztes, mildes Sommerlicht!

Rund um das Schloß in unserm Städtchen
zeigt sich der Herbst so bunt gefleckt,
bevor in ein paar schnellen Wochen
ein weißes Tuch die Farbe deckt!

Die laute Welt dringt wie durch Watte
in diese Ecke uns‘rer Stadt,
wie gut, dass man in diesen Zeiten
ein Platzerl zum Entspannen hat!

Der Schwarzbach flüstert Abschiedslieder,
die „“schwarze Kuchl“ schweigt behäbig,
träumt von vergang‘nen Sonnenstunden,
hält Wache einen Tag und ewig!

Kurzes Video, welches auch den „Dackelblick“ auf den Kubius zeigt!

Und es zeigte sich wieder einmal recht anschaulich:
Es ist gelungen, aus dem „einstigen Wehrturm der Stadt“ einen echten „Störturm des historischen Anblickes“ zu machen – aber ungewöhnlich fotografiert, z.B. aus der „Sicht eines Dackels“ verliert er doch auch ein bißchen von seinem Schrecken:

Dackel, Bernhardiner und Mensch – so verändert sich der „Kubus“ je nach Betrachtungsstandort – ja, ein „Hundeleben ist schon was Schönes !

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