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Corona # Tag 6

2020-12-07T00:00:00

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Corona Ausgehsperren-Ende

Stadtdichter Fred Eichleter:

Wochenend‘ und Sonnenschein,
es stören nur die Kinderlein!
Im Hausflur ist es still und leer,
…wenn vor der Tür kein Virus wär‘!

Der Himmel drückt ein Auge zu,
noch haben wir die seel‘ge Ruh‘,
die Küche ist noch aufgeräumt,
und nur die Katz‘ am Ofen träumt!

Wir essen halt ein weiches Ei,
und träumen uns das Glück herbei!
Es kommen bald die Kinderlein!
Das kleine Glück, einmal allein,
ist rasch vorbei, doch irgendwann,
seid euch da sicher,…geh‘n wir‘s an!

Heute hat die heilige Cäcilia Namenstag
Pfarrer Döller berichtet darüber:

  1. November
    HL. CÄCILIA
    Auf einem Kirchenfenster der Stadtpfarrkirche Waidhofen wird sie als Organistin dargestellt. Die Engel, deren Gesang sie begleitet und sie selbst tragen Züge von noch lebenden Frauen. Der Künstler Arthur Brusenbauch kam in eine Jungscharstunde und wählte sich unter den Mädchen seine Modelle aus.

Zum Glauben finden – für den Glauben sterben
Cäcilia wurde um 200 in Rom geboren. Schon als Kind soll sich die hübsche, adlige Römerin aus der Familie der Cäcilier nur Christus anvertraut haben. Schließlich verheirateten ihre Eltern sie aber mit dem Heiden Valerianus.
Valerianus fand – auch durch Cäcilias Wirken – zum Glauben und wurde getauft. Weil Valerianus und sein Bruder Tiburtius verbotenerweise die Leichen von hingerichteten Christen beerdigten, Kranke pflegten und sich um arme Familien kümmerten, kamen die Brüder ins Gefängnis und wurden enthauptet.
 
Halsstarrig und unzerstörbar
 Cäcilia begrub verbotenerweise die Männer, wurde aber entdeckt und in ein kochendes Bad gesetzt. Cäcilia jedoch soll nur Kühle verspürt haben. Daraufhin soll ein Henker versucht haben, sie durch drei Schwerthiebe zu enthaupten, aber daran gescheitert sein, die „halsstarrige“ Cäcilia zu köpfen, sodass die Verwundete noch drei Tage gelebt haben und vor ihrem Tod am 22. November 230 (?) einige bekehrt und ihr Gut den Armen vermacht haben soll. Gekrümmt, wie sie zuletzt lag, wurde sie in golddurchwirktem Gewand in einen Zypressensarg gelegt und von Urban I. in der römischen Callistus-Katakombe neben den Bischöfen bestattet. Im 5. Jahrhundert wurde die Kirche Sta. Caecilia in Trastevere geweiht, die über dem Wohnhaus der Heiligen steht. Dorthin brachte man 819 den Sarg der Heiligen. Als 1599 ihr Sarg geöffnet wurde, fand man ihren Leichnam fast unzerstört, auf der rechten Seite liegend, mit einer blutigen Stichwunde am Hals und in ein Gewand aus Goldbrokat gehüllt; Papst Clemens VIII. nahm ihn selbst in Augenschein. Stefano Maderna fertigte eine berühmte Marmorfigur, die den Leichnam der heiligen Cäcilia darstellt.
 
Patronin der Kirchenmusik dank Übersetzungsfehler
 Die Patronanz über die Kirchenmusik hat Cäcilia jedoch nur einem Übersetzungsfehler einer Antiphon zu verdanken, in der es heißt „cantantibus organis“, was eigentlich bedeutet „als die Musikinstrumente erklangen“ – gemeint ist bei der Hochzeitsfeier. Irgendwie muss „organis“ aber falsch verstanden und zur Orgel gemacht worden sein, die es zur Zeit Cäcilias ja noch gar nicht gab.
Cäcilia wird also von all ihren Schützlingen verehrt, ist sie doch außerdem neben ihrer Kirchenmusik-Patronanz (und der Organisten, Orgelbauer, Instrumentenmacher, Sänger und Musiker) auch die Patronin der Dichter.

Namenstag: Cilli, Silja, Zilja

Und heute ist der erste Tag,
wo 24 Stunden lang das neue Waidhofen Video gesehen werden kann:

Alles genauere zu dieser erfolgreichen, weltweiten Premiere:
https://piaty.blog/2020/11/21/waidhofenlied-2020/

Wie läuft so eine Premiere eigentlich ab?


Künstler Herbert Petermandl
zeigt hier seine prächtige „Bildhauerarbeit“ aus Ton.

Und Renate Wachauer meint an diesem 1. Coronasonntag:
Kopf hoch …. sonst kannst du die Sterne nicht sehen …

Unser Medizinalrat sieht das ähnlich:
„Macht Bewegung“, das geht auch in den eigenen 4 Wänden

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