Politik

Kickl in Waidhofen / Y

Der Freitag, 22. Oktober 2021, brachte vieles: Oktoberfest, Freisingergbäume mit Politikeraufmarsch, Bushaltestelle ebenso, Alfred Dorfer im Plenkersaal und Oktoberfest beim „Stressler“ – also Stress pur.

Aber alles der Reihe nach:
Der Vormittag gehörte dem FPÖ Bundesparteiobmann Herbert Kickel. Ob vor dem Rathaus, beim Spaziergang durch die kurzzeitig abgesperrte Obere Stadt oder bei dem kleinen Fest bei Würstel und Freibier in der FUZO, überall war viel zu erfahren und zu erkunden.

Der Kulturkreis Freisingerberg dokumentierte alles, bewerten müssen es die Bürgerinnen und Bürger selber. Die Reden werden daher hier nicht gezeigt (nur einige auf Waidhofen bezogene Ausschnitte) – aber im Video-Archiv ist natürlich alles für kommende Generationen gespeichert.

Interessant ist sicherlich, daß Waidhofen / Ybbs ein großes Wählerpotential von Impfgegner besitzt – das höchste in ganz NÖ übrigens. Die Infos, welche der Kulturkreis Freisingerberg seit Monaten darüber hat lassen die bisherige „Lässigkeit“ der Waidhofner Politiker nicht so recht verstehen.

Am Tag des Auftrittes von Herbert Kickl berichtete die Kronenzeitung bereits NÖ- weit – Waidhofen wird bald im Focus der Innenpolitik stehen, denn die nächsten Wahlen sind eben nun einmal in Waidhofen:

Ein bisserl „Archivschauen“ schadet nie – der Kulturkreis Freisingerberg und sein Archiv sind für die Politik oft nicht angenehm – aber eben Tatsache.

Video: Jörg Haider in Waidhofen / Ybbs

Aber auch Herbert Kickl erlebte in Waidhofen schon turbulentere Tage:

Marschmusik, ein schönes Stückl
und dazu der kleine Kickl,
Weisswurst, Freibier, Altstadtflair,
blaues Herz, was willst du mehr!

Viele kamen um zu schauen
ob der Obmann uns‘rer „Blauen“,
so wie es die Werbung sagt,
sich in unser Städtchen wagt!

Manche sind‘s, die sich empören,
wenn sie seine Worte hören,
ist der Inhalt doch recht heftig
und die Wortwahl oftmals deftig!

Er beherrscht das Bild der Sprache,
noch viel besser als der „Strache“,
pflanzt es wie ein Fixgestirn
in ein unschuldsvolles Hirn
und macht als „Gedankenschinder“
willenlos die Menschenkinder!

Allerdings, in diesen Zeiten,
wo die Viren Angriff reiten,
wo die Zahlen wieder steigen,
hieße es Respekt zu zeigen,
und in Österreichs Bezirken
vorbildmäßig einzuwirken,
dass die Menschen sich in Massen
endlich alle impfen lassen!

Das wär‘ für den Herbert Kickl
schon ein echtes Meisterstückl,
weil Vertrauen er gewinnt,
wenn ihm Menschen wichtig sind!

Und Stadtdichter Fred Eichleter hat auch einen schönen Reim dazu gemacht – Niemand will eine Impfpflicht in Österreich. Aber es sollte auch nicht „prinzipell“ gegen das Impfen mobil gemacht werden.

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