Politik Waidhofen

Fragen wir die Bürger!

In Waidhofen / Ybbs steht wieder ein „zusätzlicher Brunnen“ am Freisingerberg“ zwar noch nicht in Betrieb, aber man ahnt was hier kommt.
Grundsätzlich eine gute Idee – ganz im Sinne des Kulturkreises Freisingerberg.

Aber nur wenige wissen wie dieser Brunnen aussieht.
Am 10. November 2021 wurde nun „das Geheimnis“ teilweise gelüftet:

Nirostarohr und Nirosta-Ablaufgitter lassen ahnen, was hier entstehen soll. Da dies auf einer „Schräge“ angeordnet ist, ist ein Abrinnen auch über den Gehsteig vorprogrammiert – was den Gemeinderäten da so gut gefällt?

Brunnen ja – aber wie soll er aussehen?
Daher initiert der Kulturkreis Freisingerberg eine Befragung. (vorerst digital)

Daß Waidhofen / Ybbs als „Nikolostadt“ gelten darf, ist durch die vielen historischen Begebeheiten um diesen großen Heiligen logisch.

Dr. Alfred Lichtenschopf ist seit Monaten in Waidhofen / Ybbs unterwegs um zu Fotografieren und Dokumentieren.

Und so war es nur eine Frage der Zeit, wann er auf den „ältesten Hl. Nikolaus“ von Waidhofen / Ybbs traf. Im Museum steht diese Figur seit Jahren ausgestellt.

Dr. Lichtenschopf`s Fotos sind hier zu sehen:

Beschriftung im Waidhofner Museum

Was liegt also Näher, um am Freisingerberg einen „Nikolobrunnen“ aufzustellen. Für die Ausgestaltung der Figur gibt es merhrere Möglichkeiten – und um das ganze „volksnah“ zu gestalten darf auch der Krampus mit dazu.

Nur einer der Vorschläge, wie der „Nikolausbrunnen“ aussehen könnte. Der Kulturkreis Freisingerberg würde sich freuen, ähnliche Vorschläge veröffentlichen zu dürfen – auch anonym zugesendete.

Dokumentiert wurden ähnliche Objekte in Lübeck, ebenfalls eine moderne, aber auch traditionsgebundene Stadt, bekannt für den weltbesten „Marzipan“

Vielfotografiertes Motiv in der Altstadt von Lübeck. Und auch die Geschichte passt

Hier dazu nun die anonyme Umfrage:
Bitte nur einmal anklicken, Doppelklicks entfernt später das System

Bitte fleißig mitmachen – Umfragen sind eine gute Möglichkeit bei Entscheidungen indirekt mitzubestimmen. Die Anonymität ist voll gewährleistet, niemand braucht Name oder Adresse einzugeben.
Natürlich sind wie immer persönliche Mitteilungen möglich –

per Mail an:
freisingerberg@gmx.at

Sowohl über Mail, als auch persönlich haben viele mitgeteilt, daß die Fragestellung unvollständig ist, man wolle überhaupt keinen neuen Brunnen.
Doch diese Frage stellt sich nicht, da der Gemeinderat einen zusätzlichen Brunnen am Freisingerberg beschlossen hat und die „technischen Vorarbeiten“ bereits durchgeführt wurden.
Nur mehr „das Aussehen“ ist noch beeinflußbar.

Danke für die 2 weiteren Vorschläge für einen Freisingerbergbrunnen: Waidhofen als fast schon weltweit bekannte „Fassbinderstadt“ hätte da mit der Herstellung vor ort keine Probleme.
Übrigens: Der Hl. Nokolaus ist auch der Patron der Fassbinder

Natürlich gibt es für die „Nikolostadt Waidhofen „ auch schon ein „spezielles Fasserl“ – von der Fa. Schneckenleitner erzeugt und von Künstler Herbert Petermandl diekt am Fass bemalt.

Und wie sieht Stadtdichter Fred Eichleter das „Nirostarohr“, das derzeit am Freisingerberg unter den neuen Bäumen steht?

Was, das soll ein Brunnen sein?
Da lachen ja die Hühner!
So neumoderne Kinkerlitzen
gibts nicht einmal für Wiener!

Und ist wirklich allerhand,
denn dort gibt‘s allerlei,
Wien ist bei Jux und Tollerei
ja meistens mit dabei!

Waidhofen will wohl Erster sein,
bei ausgefall‘nen Sachen!
Wird ob des neuen Brunnens wohl
die Welt sich lustig machen?

Hat man bei uns als Architekt
ein Freispiel in der Tasche?
Erinnern tut‘s an Aladin
und Geister aus der Flasche!

Stadtdichter Fred Eichleter – mit „Spitzer Feder“ ist manches besonders gut auszudrücken.
Aladin – der „Geist“ aus der Flasche
Etwas „Nikolausgeschichte“ über Waidhofen / Ybbs
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