Der 4. Tag im Lockdown –
Donnerstag, 21. November 2020

2020-12-07T00:00:00

  Tage

  Stunden  Minuten  Sekunden

bis

……………. zum Ende des Lockdowns in Österreich

Stadtdichter Fred Eichleter zur aktuellen Situation:

Hast du die Wohnung schon verlassen,
zum Einkauf oder für den Sport?
Na, ja,noch kann man es nicht fassen,
so leer das Städtchen, still der Ort!

Kein Auto zieht jetzt seine Kreise,
der Kreisverkehr ist öd und lahm!
Ein Herr, der aufmerksam und leise
aus Richtung Weyrerstraße kam…

..denkt sich, sind schon brav, die Leute,
heut‘ stell‘ ich keinen Zettel aus
und er entschwindet ohne Beute
entäuscht in sein Kommandohaus!

19. 11. 2020 – auch der Automat beim Spielwarengeschäft „Haus der Maus“ ist defekt, aber die Gebührenpflicht samt Kontrolle gibt es in Waidhofen noch immer

Die Waidhofner Innenstadt ist fast leer, genügend Parkplätze sind für die wenigen Kunden vorhanden, aber überprüft wird die „Kurzparkzone“ noch immer. Erschwerend noch, daß am nördlichen Ast des Oberen Stadtplatzes nun kein einziger funtionsfähiger Automat steht – auch noch Fußwege vor dem Einkauf in den letzten noch offenen Geschäften –
Irgendwie unverständlich das Ganze.

Ist das mit der Überwachung überall so?
Hier aktuell die Antwort darauf:
https://www.oeamtc.at/news/regelungen-zur-ueberwachung-der-kurzparkzonen-36988904

Information und Dokumentation zum Titelbild der rotbeleuchteten Kirche:
https://piaty.blog/2020/11/18/roter-mittwoch/

Heute steht der Heilige Korbinian zur Namenstagsbetrachtung: Pfarrer Döller kann hier sehr viel berichten, ist der Hl. Korbinian doch sogar mit einer Reliquie in der Waidhofner Stadtpfarrkirche vertreten:

Im Deieck – dort in der ovalen Öffnung.

HL. KORBINIAN

Korbinian, Sohn einer vornehmen Familie, baute sich im Alter von 22 Jahren neben seinem Elternhaus eine Zelle, um als Einsiedler zu leben. 714 pilgerte er nach Rom zu Papst Konstantin I., der ihn zum Priester und Bischof weihte und mit Missionsarbeit beauftragte. Der Bayernherzog Theodo und Herzog Grimoald aus Freising unterstützten den Wanderbischof bei seiner Missionstätigkeit. Bei einer Alpenüberquerung zu einem zweiten Besuch in Rom überfiel ihn, so wird überliefert, ein Bär und tötete sein Maultier, woraufhin dieser Bär Korbinians Gepäck nach Rom tragen musste.

In Rom erteilte ihm der Papst die Erlaubnis, ein Kloster zu gründen und von dort aus zu wirken. Korbinian erhielt das heutige Kuens  übertragen, und gründete dort um 718 ein Kanonikerstift mit Kirche, die Zeno von Verona und Valentin von Rätien geweiht wurde.  Er kultivierte das Gebiet, ließ Weinberge anlegen und Obstbäume pflanzen und förderte so das Wohlergehen der Menschen.

Schließlich wurde Korbinian von Grimoald wieder nach Bayern zurückgerufen, um nun 724 die neue Diözese Freising zu übernehmen. Als Korbinian seinem Förderer Grimoald dessen illegitime Ehe mit Plektrudis vorwarf plante Plektrudis ein Attentat gegen den Bischof, der deshalb in sein Stift nach Kains floh. Grimoalds Nachfolger im Amt des Herzogs, Hugibert, holte später Korbinian zurück, der vom Volk begeistert begrüßt, bald darauf starb. Korbinians Leichnam wurde zuerst in der Kapelle am Platz der heutigen Zeno-Burg in Meran bestattet, am 20. November 765 aber wieder nach Freising zurück gebracht. Bald schon begann dann die Wallfahrt zu seinem Grab. Arbeo von Freising verfasste um 770 die Lebensgeschichte seines verehrten Vorbildes Korbinian. Der Dom von Freising ist neben Maria Korbinian geweiht und beherbergt seine Reliquien in einem wertvollen Schrein, der Mittelpunkt des jährlichen Korbiniansfestes ist, zu dem auch immer Vertreter der einstigen Besitzungen Freisings geladen sind.

Zusammengestellt
von Stadtpfarrer Mag. Herbert Döller

Weitere Namenstage: Edmund (König, +870); Bernward (Bischof +1022); Felix, Kolumban

Auf dem Glasbild des Hl. Korbinian sieht man auch einen Bären und einen Mohrenkopf – untrügliche Zeichen für Freising, und damit auch für Waidhofen / Ybbs und auch für den Kulturkreis Freisingerberg.
Schließlich trägt auch das Wappen von Papst Benedikt XVI. diese Zeichen. –

Eine Kulturkreis-Doku dazu:
https://piaty.blog/2020/11/19/freising-und-waidhofen/

Künstler Herbert Petermandl „Bild des Tages“ :

„Pflasterpflege in Waidhofen“ – wer 99 Jahre alt werden will, der sollte seine Zähne im Jahrestakt herrichten lassen.

Medizinalrat Dr. Günter Schuhfried meint heute:
Oft Händewaschen kann nicht schaden,
jetzt in der Coronazeit kann es sogar Leben retten.


Und Renate Wachauer hat heute diesen Spruch parat:
Positiv zu denken bedeutet nicht , dass man immer glücklich sein muß.
Es bedeutet , dass man auch an schweren Tagen weiß ,
dass es wieder bessere und großartige Tage gibt !

Und bitte nicht vergessen:
Morgen Samstag 21. November gibt es die große Premiere:
https://piaty.blog/2020/11/19/premieren-einladung/

Am 7. Dezember 2020 0:00 soll der aktuelle Lockdown in Österreich zu Ende sein. Aber wie lange dauert es aktuell bis dorthin? Der Kulturkreis Freisingerberg stellt dazu einen „digitalen „Runterzähler“ zur Verfügung, siehe Beitragbeginn oben

Kronenzeitung berichtete am nächsten Tag.
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